Besondere Liturgien


Grundsätzlich soll jeder Gottesdienst und jede Andacht zum Lobe Gottes und zur Erbauung der Besucher dienen. Dennoch heben sich einige spezielle Gottesdienste im Laufe des Kirchenjahres in der Pfarrei Heilige Familie in Unterägeri hervor. Diese sollen hier aufgeführt sein.


Weihnachtsfestkreis

 

Rorategottesdienste

Bevor das Tageswerk beginnt sind alle in der Adventszeit zweimal morgens um 06.30 Uhr zu einem Gottesdienst mit Kerzenlicht eingeladen. Anschliessend serviert die Frauengemeinschaft ein Frühstück.

Gottesdienste am Heilig Abend und am Weihnachtstag

Vier unterschiedliche Gottesdienste lassen das Geheimnis der Weihnachten erfahrbar werden. 

  • Die Feier für die Familien mit den jüngsten Kindern.
  • Der grosse Pfarreigottesdienst für die ganze Familie mit einem ad hoc Chor mit Jung und Alt.
  • Die klassische Mitternachtsmesse.
  • Der Festgottesdienst am Weihnachtstag.

Wort und Musik am Neujahrstag

Diese ökumenische Feierstunde zum Jahresbeginn wird vom ref. Pfarrer und vom kath. Gemeindeleiter organisiert und durchgeführt. Anschliessend werden alle von den Familien dieser zwei Verantwortlichen zu einem Umtrunk eingeladen.

Dreikönigsgottesdienst

Am Ende des Weihnachtskreises führen uns die drei Weisen - oder wie sie im Volksmund genannt werden: die drei Könige - zur Krippe unseres Christkindes.

 

Patrozinium Marienkirche

Am 8. Dezember feiern wir das Patrozinium der älteren Pfarrkirche, der Marienkirche. Nach einem feierlichen Gottesdienst lädt der Pfarreirat alle Pfarreiangehörige zu einem Mittagessen in den Sonnenhof ein.


 

Bittgänge

Wie würden Sie reagieren, wenn Sie unverhofft einer betenden Schar Menschen - angeführt von Kreuz und Fahne - begegnen? Dies könnte hier in Unterägeri noch der Fall sein. Ein veralteter Brauch? Realitätsferne? Oder vielleicht Menschen, die noch ein Gespür für die Realität haben? Eines ist klar: die Bittgänge entspringen einer Zeit, in der die Menschen die Folgen der Unwetter unmittelbar zu spüren bekamen. Doch, wie ist es heute? Können die Versicherungen und die technischen Hilfsmittel das Gebet ersetzen? Erliegen wir nicht einem Irrtum, wenn wir meinen, mit unseren Errungenschaften unverwundbar zu sein? Geschehnisse in der Welt zeigen ein anderes Bild.

 

Nach einem verheerenden Unwetter 1849 wurde der Kreuzbittverein gegründet. Er hatte die Aufgabe, durch Bittgänge intensiv um den Schutz Gottes zu beten. Dem Kreuzbittverein ist es zu verdanken, dass heute noch Bittgänge abgehalten werden. Mit der Statutenerneuerung vom 1992 hat sich der Verein zusätzlich zur Aufgabe gemacht, die bestehenden Wegkreuze und Bildstöcke zu unterhalten.

 

Osterfestkreis

Palmsonntag

Der feierliche Einzug in die Pfarrkirche wird von der Feldmusik angeführt. Die hergestellten Palmbäume und der mitziehende Esel heben das Besondere dieses Anlasses hervor.

Friedensfeuer

In der Nacht vom Hohen Donnerstag auf den Karfreitag hüten verschiedene Pfarreigruppen ein Feuer vor der Pfarrkirche. Es will ein Ausdruck unseres Bittens und Bemühens um mehr Frieden in der Welt sein.

Osternachtliturgie

Gemeinsam mit den reformierten Christen entzünden wir die Osterkerze draussen an einem Feuer. Anschliessend ziehen beide Gemeinschaften zu ihrer Kirche und feiern die Auferstehung unseres Herrn.

 

Weisser Sonntag

Sicher für viele Drittklässler ein Höhepunkt des Jahres. Beim Einzug, wie auch beim Auszug begleitet uns die Feldmusik.


Krankensonntag

Anfangs März sind alle Angehörigen, die körperlich oder seelisch leiden eingeladen, im Pfarreigottesdienst die Krankensalbung zu empfangen. Ein Gottesdienst, in dem wir unsere Solidarität untereinander im Gebet ausdrücken.


Fronleichnam

Freudig wird unser Glaube an Jesus im Heiligen Brot in einer Prozession durch’s Dorf sichtbar. Dabei begleiten uns die Feldmusik und die dröhnenden Böllerschüsse.

 

Herrgottskanoniere

Einst standen am Fronleichnamsfest die Herrgotts-Kanoniere in allen Zuger Gemeinden hinter den Kanonen. An Stelle der Kirchenglocken böllerten sie zu Beginn der Prozessionen, beim Evangelium, während der Wandlung und beim Segen. Am Vorabend wurde auch zum Betenläuten geböllert. Einzig in den Gemeinden Walchwil und Unterägeri lebt diese jahrhunderte alte Tradition weiter. 1872 führte man das - vier Jahre zuvor aus Kostengründen abgeschaffte - Herrgotts- Böllerschiessen in Unterägeri wieder ein.  Weiterlesen...

 

Gedächtnismessen und Jahrzeitstiftung

Nach wie vor ist die Gemeinschaft eine Stütze in der Trauer. So möchte die Kirche mit ihren Traditionen auch heute die Trauernden begleiten. Weiterlesen...


Rosenkranzgebet

Von Montag bis Freitag trifft sich eine Gruppe Männer und Frauen jeweils um 19.30 (bis 20.00) zum Rosenkranzgebet in der Marienkirche. Mit diesem Gebet tragen sie die Anliegen der Pfarrei vor Gott und beten für unsere Verstorbenen.


Meditationsangebot

In der Marienkirche findet jeweils dienstags ein Meditationsangebot statt. Weiterlesen...


Theodorsfest

Das Gedenken an den Heiligen Theodor – dessen Reliquien in unserer Pfarrkirche verehrt werden – wird am 4. Sonntag im Juni gefeiert. Die Reliquien des sogenannten Katakomben – Heiligen aus Rom wurden im Jahre 1732 feierlich in Unterägeri empfangen. Zu Ehren des Heiligen Theodor ertönen an diesem Tag seit alters Zeit wie am Fronleichnamstag die Böllerschüsse der Herrgottskanoniere. Im Birkenwäldli wird bei gutem Wetter der Gottesdienst gehalten. Anschliessend lädt der Pfarreirat zu einem Apéro ein und die Pfadi zu spannenden Spielen ein.