Krankensalbung


Am Krankensonntag (1.Sonntag im März) wird im Sonntagsgottesdienst das Sakrament der Krankensalbung angeboten. Gläubige, die sich körperlich oder seelisch krank fühlen, dürfen durch diese Salbung Zuspruch und Trost empfangen. Im Laufe des Jahres können Angehörige von kranken Menschen jederzeit im Pfarramt um eine Krankensalbung bitten. Das Sekretariat wird einen Priester organisieren, der diese Salbung gerne überbringen wird. Ein Hinweis: als letzte Wegzehrung gilt die Heilige Kommunion. Sollte der kranke Mensch kürzlich die Krankensalbung empfangen haben, ist es angebrachter, dass ein Seelsorger die Krankenkommunion bringt und mit dem Kranken und den Angehörigen betet.

Zum Sakrament der Krankensalbung

Im Neuen Testament der Bibel steht im Jakobusbrief: „Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten und der Herr wird ihn aufrichten…“ (Jak 5,14-15) Lange Zeit wurde dieses Sakrament als „letzte Ölung“ verstanden. Das 2.Vatikanische Konzil vor bald 50 Jahren hat dies wieder auf den ursprünglichen Sinn korrigiert. Wenn sich jemand körperlich oder seelisch krank fühlt, soll er sich durch die Krankensalbung stärken. Dieses Sakrament verheisst nicht ewiges Leben. Das Gebet und die Salbung wollen ihn aber innerlich stärken und Zuversicht vermitteln. Zuversicht, dass sein Lebensweg – wie er auch sein mag – in Gottes Händen liegt. Nach der Kirchenordnung ist die Spendung der Krankensalbung eine ausschliesslich priesterliche Aufgabe (neben dem Vorstehen der Eucharistie und der Lossprechung bei der Beichte).