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300 Jahre Weihefest Marienkirche, das möchten wir gerne mit Ihnen am Sonntag, 3. Oktober 2021 gebührend feiern.

FESTGOTTESDIENST

10.15 Uhr in der Marienkirche mit Hanspeter Wasmer, Bischofsvikar Luzern, Bläserquartett, Sologesang und Orgel, Uebertragung in den Sonnenhof

PFARREIFEST (Aegerihalle und Umgebung)

  • Apéro nach dem Gottesdienst
  • 12.30 Uhr Mittagessen
  • ab 14.00 Uhr verschiedene musikalische Programmpunkte, Kinderprogramm
  • 14.00 und 15.00 Uhr Führungen in der Marienkirche

ABSCHLUSSKONZERT

17.00 Uhr Konzert in der Marienkirche

 

 

 

Neu: Samstags zwei Gottesdienste ohne Zertifikat jeweils um 17.15 Uhr und 18.15 Uhr. Voranmeldungen ans Pfarramt bis Freitag, 17.00 Uhr erleichtern uns die Aufnahme der Kontaktdaten.

Sonntags jeweils um 10.15 Uhr mit Zertifikat, ausgenommen Feldgottesdienst am Bettag.

Nun kräht der Grüne Güggel in Unterägeri

«Macht euch die Erde untertan – aber zerstört sie dabei nicht»

Nicht nur auf den Strassen der Städte, auch in den christlichen Kirchen wird vermehrt der Ruf nach mehr Nachhaltigkeit im Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen laut. Was in der Wirtschaft bereits Tradition hat (ISO 14000-er Reihe) hat nun also zögerlich auch in der Kirche Fuss gefasst. Mit der Aktion «Grüner Güggel» verpflichten sich die beteiligten Kirchgemeinden zur Nachhaltigkeit wie sie bereits in der Bibel gefordert wird: «Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn baute und bewahrte.» Die Wurzeln dieser Bestrebungen liegen in Deutschland (Grüner Gockel, Grüner Hahn) und haben inzwischen auch die Schweiz erreicht. Bereits hat eine Handvoll Gemeinden ein Umweltzertifikat.

Nach mehr als 2-jähriger Arbeit in der Arbeitsgruppe «Grüner Güggel» hat die Kirchgemeinde Unterägeri in einem externen Audit bewiesen, dass sie die Anforderungen an ein kirchliches Umweltmanagement erfüllt. Der Arbeitsgruppe gehören die folgenden Personen an:

  • Kirchenrat Alfred Meier, Behördenvertreter
  • Margrit Küng, Gemeindeleiterin
  • Yvonne Weiss, Biodiversität und Schöpfungsleitlinien
  • Sakristan Martin Lüönd
  • Albin Stücheli, Umweltbeauftragter

Der Auftrag bestand darin, anhand von 7 Handlungsfeldern mögliche Verbesserungen in die Wege zu leiten. Nachfolgend werden diese Handlungsfelder aufgezählt:

  • Energie sparen
  • Umbauen und Sanieren
  • Nachhaltig einkaufen
  • Gebäudeunterhalt
  • Veranstaltungen
  • Umgebung gestalten
  • Schöpfungsspiritualität

Einiges davon ist nicht so einfach umzusetzen. Nehmen wir das Thema Energie sparen. Unsere Kirchengebäude stammen aus dem 18. Und 19. Jahrhundert und hatten ursprünglich gar keine Heizung. Von Isolation gar nicht zu reden. Trotzdem war auch hier über intelligentes Energiemanagement noch einiges zu erreichen.

Wir dürfen nun nicht auf dem Erreichten ausruhen. Das Audit hat Verbesserungspotenzial aufgezeigt und es wird in 3 Jahren im Wiederholaudit gezeigt werden müssen, dass weitere Fortschritte erzielt wurden.

Nun freuen wir uns auf die Zertifikatsübergabe als äusseres Zeichen unseres Erfolgs.

Wir wollen dennoch oder um so mehr am Erntedankgottesdienst für unsere Erntegaben dankbar sein.

Für die musikalische Mitgestaltung des Gottesdienstes sind das Chinderjodelchörli und die Jungjutzer Aegerital unter der Leitung von Margrith Müller-Bischof sowie die Alphornbläser Albert Henggeler und Paul Iten besorgt. Luzia Niederberger wird die Kirche mit Erntegaben schön dekorieren.

Für den Bittgang treffen wir uns beim Haupteingang der Pfarrkirche um 9.45 Uhr. Das Läuten der grossen Glocke der Pfarrkirche um 8.00 Uhr kündet die Durchführung des Gottesdienstes bei der Allmendkapelle an.

Musikalisch wird der Gottesdienst durch die Stockeri-Örgeler mitgestaltet. Zum anschliessenden Apéro sind alle herzlich eingeladen.

Lagerdraht, 1.8.2021

Am Samstag starteten wir unsere Zeitreise. In unserem Lagerhaus in Gsteig bei Gstaad wurde die Zeitmaschine von unseren Leitern installiert. Nach dem Abendessen nahmen wir diese in Betrieb. Unser Ziel, in die 80er zu reisen verfehlten wir leider, denn die Steine der Maschine verschwanden bei unserer Reise und wir landeten in der Steinzeit. Um den ersten verschollenen Stein zurück zu bekommen, verlangen die Höhlenmenschen von uns verschiedene Geschenke.

Liebe Grüsse aus der Steinzeit, Miriam

 

Lagerdraht, 2.8.2021

Die Geschenke für die Höhlenmenschen waren: selbst geschliffene Äxte, Fossilien, Fladenbrot aus selbst gemahlenem Mehl und Höhlenmalereien. Sie waren so begeistert, dass sie uns den Stein zurückgegeben haben. Nach unserem Abendessen (Steinzeitschnecken) spielten wir verschiedene Gemeinschaftsspiele und gingen müde ins Bett. Am Montagmorgen wurden wir von Menschen aus der Zukunft begrüsst. Sie übermittelten uns eine Botschaft, welche uns nach Gstaad führte.

Liebe Grüsse aus der Zukunft, Miriam

 

 

 

 

 

 

Lagerdraht, 3.8.2021

In Gstaad suchten wir den Mister X, welcher uns Informationen zum Aufenthaltsort des Steines geben konnte. Die Aufgabe wurde erfolgreich erfüllt und das Hologramm brachte uns zum Stein. Vom Regen überrascht verliessen wir Gstaad und reisten zurück zum Lagerhaus. Nach dem Abendessen besannen wir uns und sprachen über Themen wie Zukunft, Freundschaft, etc. Wir gingen danach müde ins Bett und wurden qualvoll um 2:00 von den Leitern geweckt. Nachtübung!

Liebe Grüsse aus den 70er, Miriam

 

Lagerdraht, 4.8.2021

Zum Glück konnten wir nach der unheimlichen Nachtübung ausschlafen. Wir landeten in den 70er Jahren. Die Küche bereitete uns einen leckeren Brunch zu. Am Nachmittag besuchten wir das Woodstock-Festival. Wir alle traten in kleinen Gruppen auf. Besonders zum Lied: „Es steht ein Pferd auf dem Flur“ gab es eine coole Darbietung. Nach dem Abendessen machten wir uns hübsch und feierten im 70-Jahre Style eine Party. Am Mittwoch sind wir im Mittelalter aufgewacht.

Liebe Grüsse aus dem Mittelalter, Miriam

 

Lagerdraht, 5.8.2021

Wir lernten das mittelalterliche Handwerk des Wappen Malens und stellten Ledersäckchen her, als uns eine Nachricht der Königsfamilie erreichte , welche uns bat, sie beim Rittermahl am Abend zu unterhalten. Den Nachmittag verbrachten wir in der Turnhalle und bekämpften uns beim Burgenvölk. Mit grosser Vorfreude trafen wir die Königsfamilie zum Abendessen. Weil ihnen unsere Aufführungen gefallen haben, gaben sie uns unseren Stein der Zeitmaschine zurück.

Liebe Grüsse aus der Römerzeit, Miriam

 

Lagerdraht, 6.8.2021

Am Donnerstagmorgen wachten wir bei den Römern auf. Wir hatten die Aufgabe uns als gute Römer bei den Gladiatorenstafetten zu beweisen, um den Stein zurück zu bekommen. Dies gelang uns und wir durften am Nachmittag die römischen Thermalbäder und Massagen besuchen. Dies war sehr erholsam! Am Abend durften die Grossen in den Ausgang und die Kleinen spielten verschiedene Spiele. Am Freitag machten wir Bekanntschaft mit den Dinos. Wanderung war angesagt!

Liebe Grüsse aus der Dinozeit, Miriam

 

Lagerdraht, 7.8. 2021

Die Wanderung war streng, doch unser Ziel, der Lauenensee, war wunderschön. Dort fanden wir ein Dinoei, in welchem sich unser letzter Stein für die Zeitreisemaschine befand. Wir freuten uns sehr! Nach unserer Ankunft beim Lagerhaus konnten wir uns von unseren Leitern, für die abendliche Feier, die Haare machen lassen. Vor der Disco reisten wir wieder in das Jahr 2021 und feierten anschliessend unseren Erfolg. Am nächsten Morgen reisten wir nach Hause.

Liebe Grüsse aus dem 2021, Miriam

 

Bei einem der zahlreichen Gewitter in diesem Sommer 2021 schlug der Blitz am 4. Juni gegen Mitternacht in den Turm der Dreifaltigkeitskapelle in Mittenägeri ein. Während früher die Bäume der Umgebung einen gewissen Schutz boten, ist der Turmspitz inzwischen höchster Punkt im Umkreis und damit vermehrt Ziel von Blitzeinschlägen. Dabei wurde die mehr als fünf Jahrhunderte alte Glocke – ein Giessdatum ist nicht bekannt – beschädigt, das Joch mittendurch gespalten. Auch an den Dächern und elektrischen Anlagen und Geräten des angebauten Eremitenhauses entstand erheblicher (Sach-)Schaden. Dazu ist in der Zuger Zeitung vom 6. Juli 2021 dieser Bericht erschienen.

Das Joch wurde in der Zwischenzeit ersetzt und der wahrscheinlich ursprüngliche Klöppel gegen einen neuen ausgetauscht. Zusätzlich wurde die Aufhängung mit einem Kugellager versehen, die das immer noch von Hand vorgenommene Läuten erleichtern soll. Später werden zudem die Dächer der Kapelle und des Eremitenhauses mit einer Blitzschutzanlage versehen. Mindestens die Glocke wurde damit fit getrimmt für den Betrieb der nächsten Jahrhunderte.

Gemeindeleiterin Margrit Küng hat die Glocke nach dem Wiederaufzug in den Glockenturm – in ihrer Luzerner Hinterländer Mundart – frisch eingesegnet bevor Glöcknerin Josefina Camenzind sie ein erstes Mal wieder erklingen liess.

Glogge vo de Drüfaltigkeitskapelle:
– meischtens hanged si schtill vor sich äne,
viellecht luegt sie zrogg,
uf de, wo die alt Landschtross no d’Houptschtross gsi isch,
wo’s no wenig Verchehr gha hed,
wo d’ Lüüt froh gse send, dass si glüttet hed,
si hed ihne Tagesschtruktur ghä,
ned jede hed e Uhr oder es Händy gha.

Glogge vo de Drüfaltigkeitskapelle:
– viellecht luegt si au höt no gnau häre,
gseht, dass si nüm ellei schtoht,
dass die alte schützende Böim ewäg send,
gseht, dass d Lüüt hetzid,
ghört, dass mer sich mängisch wägem Lüüte ufregt.

Glogge vo de Drüfaltigkeitskapelle
– viellecht luegt si i d’Zuekunft und dänkt,
ich lüüte wiiter,
au wenn nur no am Samschtig Obe
oder wenn Pilger verbi chömid.
Es isch guet, wenn d’Lüüt mich ghörid
und vielleicht e Momänt, am Samschtig dra dänkid,
dass ihne de Sonntig als Tag vo Gott,
als Ruhetag gschänkt isch.

D Glogge vo de Drüfaltigkeitskapelle, lömer si lo lüüte,
bitte mer Gott um sine Säge:
Guete Gott, sägne die Glogge vo üsere Kapelle.
Si söll üsi Ouge, Ohre und Härze uftue für dech,
dass mer gsehnd, wie riich du üs immer weder beschänksch.
Si söll üs erinnere, dass du’s bisch, wo über üs wacht und
üs begleitisch bi allem Tue.
Si söll üs hälfe, dass mer s’Schtuune und s’Danke ned verlerid.
Si söll üs ilade, dass mer immer weder Zyte für Schtilli und Bsinnig finded.
Drum bliib du guete Gott mit dim Säge über dere Glogge und über üs allne,
wo si immer weder dörfe ghöre.

Im Name vom Vater, Sohn und Heilig Geischt. Amen.

Unsere Pfarrkirche „Heilige Familie“ beherbergt im rechten Seitenaltar die Gebeine des Heiligen Theodor. Der Gründer der Pfarrei Unterägeri, Pfarrer Dr. Bernhard Fliegauf wünschte sich für seine Pfarrei einen Schutzpatron. Es sollte ein Katakombenheiliger sein. Sein Anliegen fand im Vatikan in Rom offene Ohren.

Das Kirchenfest wird mit Böllerschüssen angekündigt und gefeiert. Von der Schönwart aus ertönen am Vorabend um 17.00 Uhr die ersten Böllerschüsse. Am Festtag selbst wird der Gottesdienst mit Böllerschüssen begleitet.

Herzlichen Dank den Kanonieren von Unterägeri.

Mit dem Segen Gottes möchten wir sie stärken, damit sie durch die Zeit des Abschieds und Neuanfangs mit Vertrauen gehen können. Zur Segnungsfeier wurden alle persönlich eingeladen.

Wir wünschen unseren 6. Klässler*innen viel Freude, Mut und Neugier auf ihren neuen Wegen.

Die Aufgabe des Empfangsdienstes während der Pandemiezeit ist oft nicht angenehm, besonders dann, wenn Gottesdienstbesucher gezählt und sogar abgewiesen werden mussten oder müssen. Es ist nicht einfach, wenn Nachbarn, Bekannten, Pfarreiangehörigen der Zutritt in die Kirche verwehrt werden muss.

Deshalb möchte ich an dieser Stelle recht herzlich danken.

Margrit Küng, Gemeindeleiterin

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