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„Füür und Flammä“

 

„En Funkä isch scho gnueg, zum äs grosses Füür a z’zündä…“ Unter diesem Motto starteten wir unseren Einstiegsanlass vom Firmweg. Bei wunderbaren Wetterverhältnissen verbrachten wir unsere gemeinsamen Stunden im Wald und tauchten ein: einerseits in Gespräche rund um unsere eigene Persönlichkeit und Identität, anderseits ins Erlebnis Feuer, Hitze und Glut.

Was ganz klein, zart und unscheinbar beginnt, kann – wenn man es aufmerksam umsorgt, es nährt und hütet – ganz gross, kräftig und prächtig werden.

In unserem Fall entstand ein Feuer, das wärmt und Licht spendet. Ein Feuer, das knistert und Funken sprüht. Ein Feuer auch, das verbindet und ein Gefühl von Gemeinschaft vermittelt, wenn man zusammen mit anderen Menschen drum herum sitzt.

Und sag, hast du schon einmal darüber nachgedacht: Verhält es sich mit Freundschaften nicht genauso? …

Ja, und nun sassen wir nicht nur ums Feuer, sondern wir nutzten auch dessen Glut, um uns zum Mittagessen feine Spaghettis zu kochen. In Kleingruppen wurde intensiv gearbeitet und siehe da: schon bald konnten wir unseren Hunger genüsslich stillen. Ein herzliches Bravo an all die eifrigen Feuermeister/innen!

 

© z.V.g.

In diesem ungewöhnlichen Jahr feiern wir den Bettag und Erntedank am gleichen Wochenende. Die Gottesdienste vom 19. und 20. September finden in der Pfarrkirche statt. Luzia Niederberger wird die Kirche mit Erntegaben schön dekorieren. Für die musikalische Mitgestaltung sind die Stockeri-Oergeler am Samstagabend und der Jodlerclub vom Aegerital am Sonntagmorgen besorgt.

Wir freuen uns, mit 44 Kindern aus unserer Pfarrei die Erstkommunion am Sonntag, 27. September um 9.00 Uhr und um 11.00 Uhr feiern zu dürfen. Es findet keine Prozession statt. Die Feldmusik wird sich auf dem Vorplatz der Pfarrkirche aufstellen und den Einzug der Erstkommunionkinder musikalisch begleiten.

Wegen den eingeschränkten Platzverhältnissen bitten wir Pfarreiangehörige, welche nicht zu den geladenen Gästen eines Kommunionkindes zählen, den Gottesdienst am Samstagabend um 18.15 Uhr in der Pfarrkirche zu besuchen. Besten Dank für Ihr Verständnis und die Rücksichtnahme.

Der Kirchenrat lädt alle Stimmberechtigten der Kirchgemeinde und Interessierte am Dienstag, 29. September 2020, 20.00 Uhr, zur Kirchgemeindeversammlung ins Pfarreiheim Sonnenhof ein. Traktandiert sind die folgenden Themen:

  1. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 25. Juni 2019
  2. Jahresrechnung 2018
  3. Nutzniessungsvertrag mit der Stiftung Kirchengüter Pfarrei Heilige Familie Unterägeri
  4. Finanzplan 2021 – 2024, Budget 2021, Festsetzung des Steuerfusses
  5. Ergänzungswahlen Rechnungsprüfungskommission

Die Vorlage mit Berichten und Anträgen des Kirchenrats zu den Geschäften wird allen Haushaltungen zugestellt und ist hier in elektronischer Version abrufbar.

Die Rechnungsbelege sowie das ausführliche Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom Dienstag, 25. Juni 2019 liegen auf dem Katholischen Pfarramt, Alte Landstrasse 102, zur Einsicht der Steuerzahler auf. Sie können gegen Voranmeldung eingesehen werden.

Zur Sicherheit aller Teilnehmenden kommen die zum Zeitpunkt der Kirchgemeindeversammlung geltenden Massnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus zur Anwendung.

aegeri cantat bietet Raum für Menschen, die Freude haben, miteinander zu singen, die offen sind für alle Stilrichtungen und die Gottesdienste mit Musik und Gesang bereichern möchten.

Weitere Hinweise finden Sie hier

An die Priester, Diakone, Theologinnen, Theologen, Katechetinnen und Katecheten im kirchlichen Dienst
An die Mitglieder kirchlicher und staatskirchenrechtlicher Gremien

Liebe Schwestern und Brüder

Die Instruktion hat uns in den letzten Tagen unvermittelt erreicht. Von einem Motiv oder einer vorgängigen Konsultation ist mir nichts bekannt. Dennoch möchte ich den Text einordnen und einige Gedanken mit Ihnen teilen.

I.
Mir gefällt, dass die Instruktion den missionarischen Auftrag der Pfarrei unterstreicht. Die Pfarrei dreht sich nicht um sich selbst. Es ist deshalb gut, uns selbstkritisch zu fragen, ob wir in unseren Pastoralräumen und Pfarreien wirklich „den Glauben ins Spiel bringen“. Mir gefällt, dass eine gute Zusammenarbeit zwischen den Pfarreien angeregt wird, territorial und kategorial. Selbstkritisch müssen wir feststellen, dass wir das da und dort verbessern können. Mir gefällt, dass die „Erreichbarkeit und Nähe“ (Nr. 44) ein Thema ist, denn sie bleiben für uns eine Herausforderung. Mir gefällt, dass das ganze Volk Gottes Subjekt der Evangelisierung ist. Unsere Dokumente „Den Glauben ins Spiel bringen“ und „Une Église rayonnante de l’Évangile“ weisen da gute Wege.

II.
Seit dreissig Jahren, angefangen im Jura pastoral, gestalten und verändern wir gemeinsam, wie es Nr. 41 der Instruktion fordert, das kirchliche Leben im missionarischen Sinn. Gemeinsam heisst: Alle Betroffenen sind eingebunden (Vereine und Gruppierungen, Bewegungen, Räte und Gremien, Orden und religiöse Gemeinschaften, Pfarreiangehörige, Katechetinnen und Jugendarbeiter, Sozialarbeiterinnen und Kirchenmusiker, Sekretärinnen und Hauswarte, Theologinnen und Theologen, Diakone, Priester und Bischöfe). Gemeinsam heisst: Wir handeln im Zusammenspiel kanonischer und staatskirchenrechtlicher Gremien (lokale und kantonale Exekutiven und Legislativen). Dankbar dürfen wir zur Kenntnis nehmen, dass wir unter Einbezug aller behutsam vorgehen. Das dauert lange und braucht viel Kraft. Deshalb sei hier allen Verantwortlichen einmal mehr herzlich Danke gesagt.

III.
Ab Nr. 42 erinnert die Instruktion an einschlägige allgemeine kirchenrechtliche Vorgaben. Dass die Pfarrei so sehr auf den Pfarrer zentriert gesehen wird, entspricht nicht unserer Wirklichkeit und ist obendrein theologisch defizitär und klerikalistisch verengt. Denn „der grundlegende Bezugspunkt für die Pfarrgemeinde“ (Nr. 62) ist nicht der Pfarrer, sondern der gekreuzigte und auferstandene Jesus Christus.

IV.
Die Instruktion ist allgemein und kann naturgemäss nicht auf besondere Umstände eingehen. Dazu gehört für uns insbesondere das „duale System“. Deshalb sind für uns das Pastoralschreiben Nr. 12 der Schweizer Bischöfe „Beauftrage Laien im kirchlichen Dienst“, diözesane Normen sowie staatliche und staatskirchenrechtliche Vorgaben wichtig. Konkret bedeutet das, dass unsere Leitungsmodelle sowie die Berufs- und Amtsbezeichnungen weiterhin gelten.

V.
Ich kann verstehen, dass die Instruktion manche ernüchtert, weil sie unsere Wirklichkeit und unsere Herausforderungen nur am Anfang und am Schluss abbildet. Vor allem im Bereich des Rechts ist keine Innovation zu erkennen, so dass der schale Eindruck bleibt, es gehe letztlich eben doch um die Vorrangstellung des Klerus. Das ist schade und bereitet mir Sorge. Ich will mich darum weiterhin dafür einsetzen, dass das kirchliche Leben im Bistum Basel entwicklungsorientiert bleibt, auch in struktureller und rechtlicher Hinsicht. Nr. 2 der Instruktion bestärkt mich darin. Denn es geht hier um Öffnung, strukturelle Reform und einen neuen Stil, um Begegnung, Nähe, Barmherzigkeit, kurz: um die „Sorge für die Verkündigung des Evangeliums“.

VI.
Die Instruktion zeigt einmal mehr, dass der Dialog zwischen den Bistümern und den römischen Dikasterien noch sehr mangelhaft ist. Sie zeigt zweitens, dass die theologische Debatte über die Stellung und den Auftrag des Priesters nottut. Dazu gehört drittens auch die Klärung des kirchlichen Dienstamtes für Frauen und Männer im Gefüge der Gemeinschaft des Volkes Gottes unter den lebensweltlichen Bedingungen unserer Zeit.

VII.
Wir gehen besonnen weiter, gemeinsam, mit gebotener Unterscheidung, im Anstossen von Prozessen, im Vertrauen auf Gottes Wirken. Ich danke Ihnen allen für das gemeinsame Suchen nach der rechten Erfüllung unseres gemeinsamen Auftrags, „den Weg für die Verkündigung des Evangeliums“ (Nr. 1) zu ebnen.

Mit der Bitte um die Kraft des Heiligen Geistes grüsse ich Sie freundlich

Felix Gmür, Bischof von Basel

Das Schreiben im Original

Am 3. Juli 2020 wurde die Stiftung Kirchengüter Pfarrei Heilige Familie Unterägeri ins Zuger Handelsregister eingetragen. Die Stiftung bezweckt in erster Linie „den Erhalt und Unterhalt von römisch-katholischen Kirchen und Kapellen sowie von weiteren kirchlichen Gütern im Gebiet der Pfarrei Heilige Familie Unterägeri“. Die Stiftung entstand im Frühjahr 2020 aus einer Kombinationsfusion der 1961 errichteten, nicht im Handelsregister eingetragenen kirchlichen Stiftungen „Pfarrkirchenstiftung Unbefleckte Empfängnis“, „Pfarrpfrund – Stiftung Unterägeri“, „römisch-katholische Kaplanei-Pfrundstiftung Unterägeri“ und „römisch katholische Dreifaltigkeits-Kapellen-Stiftung Unterägeri“. Die Stiftung ist eine kirchliche Stiftung, die nicht der staatlichen Aufsicht unterstellt ist, die kirchliche Aufsicht wird durch den Bischof von Basel wahrgenommen. Den Stiftungsrat bilden Kirchenrat Hubert Schuler (als Präsident) und Kirchgemeindepräsident Ivo Krämer als Vertreter der Kirchgemeinde sowie Gemeindeleiterin Margrit Küng als Vertretung der Pastorale. Als Revisionsstelle amtet abona TREUHAND AG aus Unterägeri.

Mit der Fusion wurde die Stiftung Eigentümerin der Grundstücke mit den Nummern 447 (Marienkirche), 450 (Pfarrhaus), 468/469 (Kaplanei mit Pfarreiheim Sonnenhof) und 34 (Dreifaltigkeitskapelle mit Eremitenhaus), die entsprechenden Änderungen im Grundbuch sind in Bearbeitung. Seit deren Bestehen bzw. Erwerb nutzt die Pfarrei Heilige Familie diese Gebäude und Flächen und die Kirchgemeinde ist seit der Ausscheidung der Gemeindegüter in Unterägeri im Jahre 1886 zuständig für die Verwaltung; sie kommt für den Unterhalt und alle übrigen laufenden Kosten auf, behält dafür im Gegenzug sämtliche Erträge. Diese seit langem gelebte Praxis in Bezug auf Nutzung und Unterhalt soll noch dieses Jahr formell in einem Nutzniessungsvertrag zwischen der neuen Stiftung und der Kirchgemeinde festgehalten werden. Er regelt die Rechte und Pflichten der beiden Parteien für die vom Gesetz zulässige Maximaldauer von 100 Jahren und stellt das Innenverhältnis zwischen der Stiftung und der Kirchgemeinde auf eine saubere rechtliche Basis. Durch den Vertrag entstehen der Kirchgemeinde keine neuen Kosten, da diese bereits heute von der Kirchgemeinde getragen werden und jeweils im Budget und der Jahresrechnung enthalten sind. Der Kirchenrat hat den Nutzniessungsvertrag gutgeheissen, Zustimmung und allfällige Änderungswünsche des Bistums Basel sowie von Notariat und Grundbuchamt bleiben vorbehalten. Der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung 2020 – voraussichtlich am 29. September 2020 – wird der Vertrag zur Genehmigung unterbreitet.

Offen für alle – besonders für junge Erwachsene
In unserer Kapelle sind alle willkommen. Hier kannst du eine Kerze anzünden, Stille finden, meditieren, beten, Gespräche führen, Mini-Workshops besuchen, Kleinstkonzerte geniessen, Taizé-Lieder singen oder einfach eine Pause machen. «Heute stelle ich mir die.kapelle als modernes Wohnzimmer Gottes vor, in dem sich gläubige, suchende, kritische oder einfach neugierige (junge) Menschen willkommen fühlen und mit dem Göttlichen in Berührung kommen können.»
Thomas Betschart, Initiant die.kapelle

 

die.kapelle © Thomas Betschart

Die Kapelle steht bis Sonntag, 28. Juni 2020 zwischen der Pfarrkirche und der Ägerihalle in Unterägeri.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Der Bundesrat erlaubt Gottesdienste ab Ende Mai. In der Pfarrkirche kann deshalb am Pfingstwochenende Samstag 30. Mai und Pfingstsonntag, 31. Mai, wieder Gottesdienst gefeiert werden. Das Bistum hat den Pfarreien ein Schutzkonzept zugestellt, das sie auf ihre Situation herunter zu brechen und umzusetzen haben. Wir haben uns im Pastoralraum zusammengesetzt und dies miteinander besprochen.

Folgende Punkte sind für Gottesdienstbesucher/-innen wichtig:

  • Personen mit Krankheitssymptomen nehmen nicht am Gottesdienst teil.
  • Gemäss den Sicherheitsbestimmungen bietet die Kirche Platz für 160 Personen.
  • Die Hände sind zu desinfizieren (Desinfektionsmittel steht beim Kircheneingang bereit).
  • Den Besuchern werden in der Kirche Plätze zugewiesen. Personen aus dem gleichen Haushalt können neben einander sitzen.
  • Beim Kommuniongang ist der Abstand von zwei Metern einzuhalten. (Markierungen am Boden beachten)
  • Die Kommunion wird wortlos (ohne Amen) auf die Hand empfangen.
  • Die Kollekte wird am Schluss des Gottesdienstes bei der Türe eingezogen.
  • Nach dem Gottesdienst verlassen die Besucher/innen die Kirche gestaffelt, sodass sich keine «Trauben» vor dem Ausgang bilden.
  • Es besteht die Möglichkeit sich für den Gottesdienst anzumelden: beim Pfarramt: Telefonnummer: 041 754 57 77 oder pfarramt@pfarrei-unteraegeri.ch
  • Beachten Sie auch die Aushänge in den Schaukästen und an der Kirchentüre.

Gerne stehen wir Ihnen für allfällige Fragen zur Verfügung.  Wir freuen uns auf Sie und das gemeinsame Feiern.

Im Namen des Seelsorgeteams,

Margrit Küng, Gemeindeleiterin

Die Kirche gedenkt am 19. Mai der ersten Heiligen Frau der Schweiz: Maria Bernarda Bütler.

Vielleicht ist sie Ihnen nicht bekannt. Mich verbindet mit dieser Heiligen, dass ich ein paar Jahre in ihrem Geburtsort leben und wirken durfte. Gerne stelle ich Ihnen die Hl. Maria Bernarda kurz vor:

Unweit der Zuger Grenze in Auw im Freiamt AG ist Maria Bernarda am 28. Mai 1848

als Verena Bütler zur Welt gekommen und mit sieben Geschwistern aufgewachsen.

Schon früh verspürte sie den Wunsch, ihr Leben Gott zu weihen. Sie trat ins Kloster Hl. Kreuz in Menzingen ein, doch das Heimweh plagte sie so sehr, dass sie wieder heimkehrte. Auf Anraten des Pfarrers von Auw trat sie am 12. November 1867 ins Kloster Maria Hilf Altstätten SG ein.  Mit dem Ablegen der Gelübde erhielt sie ihren Ordensnamen «Maria Bernarda». Sie war beliebt und wurde sehr geschätzt. Ihre Mitschwestern wählten sie 1880 zur Oberin.

1887 kam sie in Kontakt mit dem Franziskaner Orden in Amerika. Die Bitte um Schwestern, welche sich in Amerika engagieren, erreichte das Kloster Maria Hilf. Nachdem sie das Oberinnenamt abgegeben hatte, brach Maria Bernarda am 19. Juni 1888 mit sechs Mitschwestern nach Ecuador auf. Dort gründete sie die Kongregation der «Franziskaner Missionsschwestern von Maria Hilf».

Ihr Arbeitsfeld war Chone, ein Ort von etwa 13.000 Einwohnern. Die Schwestern setzten sich vor allem für die Bildung, Familienarbeit und Katechese ein. Die Kongregation wuchs und schon bald entstanden weitere Schwesternniederlassungen in Ecuador.

1895 brach eine gewaltsame Verfolgung aus und die Schwestern mussten Ecuador verlassen. Sie flohen nach Kolumbien. Am 2. August 1895 bezogen die Schwestern einen Flügel des Frauenspitals in Cartagena.

Im franziskanischen Geist wirkten Maria Bernarda und ihre Mitschwestern unter den Armen, um ihre Nöte an Leib und Seele zu lindern. Bald wurden in Brasilien, Österreich und der Schweiz Niederlassungen gegründet. Den Schwestern pflegte sie stets zu raten: «Öffnet eure Häuser, um den Armen, Kranken und Ausgestossenen zu helfen».

Als sie am 19. Mai 1924 starb, war sie 76 Jahre alt. In Windeseile verbreitete sich die Nachricht von ihrem Tod. In der Kathedrale von Cartagena sagte der Pfarrer: «Heute früh ist in unserer Stadt eine Heilige gestorben, die ehrwürdige Mutter Bernarda».  Ihr Grab wurde schnell zu einem Wallfahrtsort und einer Stätte des Gebetes.

Die Liebe und der Missionsgeist von Mutter Maria Bernarda, wie sie in Südamerika genannt wurde, leben fort in ihrer Kongregation, die sich über 10 Länder und in drei Kontinenten verbreitet hat.

Maria Bernarda lebte und handelte ganz nach dem Evangelium, deshalb bekannte sie auch:

 

«MEIN LEITSTERN IST DAS EVANGELIUM»

 

Am 29. Oktober 1995 wurde Maria Bernarda Bütler selig- und am 12. Oktober 2008 in Rom heiliggesprochen.

Maria Bernarda war eine fleissige Schreiberin: über 2000 Briefe, 37 Tagebücher. Hier ein paar Zitate von ihr: «Ein weites Herz müsst ihr haben!»

«Klammere dich fest an den Anker der Hoffnung. Lege dich zaglos in Gottes Arme.»

«In der Schule lernte ich, was ich musste, um nicht ganz dumm zu bleiben. Ich rechnete nicht gern und schrieb schlecht. Das einzige, was ich willkommen hiess, waren Beschreibungen aus dem Reich der Natur.»

Vielleicht möchten Sie diese heilige Frau noch etwas näher kennenlernen.

Das Geburtshaus in Auw steht noch, in der Kirche St. Nikolaus Auw findet sich der Taufstein, eine Nische mit der Reliquie der Heiligen. Besonders einladend ist der rund 1 km lange Besinnungsweg mit bewegten und bewegenden Symboliken, die zur Besinnung anregen. So wird am Ende des Weges klar:

Maria Bernarda bleibt bis heute eine besondere Frau, die Zeugnis für das Evangelium ablegte. Sie lehrt uns, wie das Evangelium zu unserem Leitstern wird, wie wir Gebet und Arbeit, Leben im Dienst an Gott und Dienst am Nächsten miteinander verbinden können und so zu «Leitsternen» füreinander werden. Darauf dürfen wir uns gerade auch in schwierigen Zeiten besinnen.

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