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Der Kirchenrat lädt alle Stimmberechtigten der Kirchgemeinde und Interessierte am Dienstag, 29. September 2020, 20.00 Uhr, zur Kirchgemeindeversammlung ins Pfarreiheim Sonnenhof ein. Traktandiert sind die folgenden Themen:

  1. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 25. Juni 2019
  2. Jahresrechnung 2018
  3. Nutzniessungsvertrag mit der Stiftung Kirchengüter Pfarrei Heilige Familie Unterägeri
  4. Finanzplan 2021 – 2024, Budget 2021, Festsetzung des Steuerfusses
  5. Ergänzungswahlen Rechnungsprüfungskommission

Die Vorlage mit Berichten und Anträgen des Kirchenrats zu den Geschäften wird allen Haushaltungen zugestellt und ist hier in elektronischer Version abrufbar.

Die Rechnungsbelege sowie das ausführliche Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom Dienstag, 25. Juni 2019 liegen auf dem Katholischen Pfarramt, Alte Landstrasse 102, zur Einsicht der Steuerzahler auf. Sie können gegen Voranmeldung eingesehen werden.

Zur Sicherheit aller Teilnehmenden kommen die zum Zeitpunkt der Kirchgemeindeversammlung geltenden Massnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus zur Anwendung.

An die Priester, Diakone, Theologinnen, Theologen, Katechetinnen und Katecheten im kirchlichen Dienst
An die Mitglieder kirchlicher und staatskirchenrechtlicher Gremien

Liebe Schwestern und Brüder

Die Instruktion hat uns in den letzten Tagen unvermittelt erreicht. Von einem Motiv oder einer vorgängigen Konsultation ist mir nichts bekannt. Dennoch möchte ich den Text einordnen und einige Gedanken mit Ihnen teilen.

I.
Mir gefällt, dass die Instruktion den missionarischen Auftrag der Pfarrei unterstreicht. Die Pfarrei dreht sich nicht um sich selbst. Es ist deshalb gut, uns selbstkritisch zu fragen, ob wir in unseren Pastoralräumen und Pfarreien wirklich „den Glauben ins Spiel bringen“. Mir gefällt, dass eine gute Zusammenarbeit zwischen den Pfarreien angeregt wird, territorial und kategorial. Selbstkritisch müssen wir feststellen, dass wir das da und dort verbessern können. Mir gefällt, dass die „Erreichbarkeit und Nähe“ (Nr. 44) ein Thema ist, denn sie bleiben für uns eine Herausforderung. Mir gefällt, dass das ganze Volk Gottes Subjekt der Evangelisierung ist. Unsere Dokumente „Den Glauben ins Spiel bringen“ und „Une Église rayonnante de l’Évangile“ weisen da gute Wege.

II.
Seit dreissig Jahren, angefangen im Jura pastoral, gestalten und verändern wir gemeinsam, wie es Nr. 41 der Instruktion fordert, das kirchliche Leben im missionarischen Sinn. Gemeinsam heisst: Alle Betroffenen sind eingebunden (Vereine und Gruppierungen, Bewegungen, Räte und Gremien, Orden und religiöse Gemeinschaften, Pfarreiangehörige, Katechetinnen und Jugendarbeiter, Sozialarbeiterinnen und Kirchenmusiker, Sekretärinnen und Hauswarte, Theologinnen und Theologen, Diakone, Priester und Bischöfe). Gemeinsam heisst: Wir handeln im Zusammenspiel kanonischer und staatskirchenrechtlicher Gremien (lokale und kantonale Exekutiven und Legislativen). Dankbar dürfen wir zur Kenntnis nehmen, dass wir unter Einbezug aller behutsam vorgehen. Das dauert lange und braucht viel Kraft. Deshalb sei hier allen Verantwortlichen einmal mehr herzlich Danke gesagt.

III.
Ab Nr. 42 erinnert die Instruktion an einschlägige allgemeine kirchenrechtliche Vorgaben. Dass die Pfarrei so sehr auf den Pfarrer zentriert gesehen wird, entspricht nicht unserer Wirklichkeit und ist obendrein theologisch defizitär und klerikalistisch verengt. Denn „der grundlegende Bezugspunkt für die Pfarrgemeinde“ (Nr. 62) ist nicht der Pfarrer, sondern der gekreuzigte und auferstandene Jesus Christus.

IV.
Die Instruktion ist allgemein und kann naturgemäss nicht auf besondere Umstände eingehen. Dazu gehört für uns insbesondere das „duale System“. Deshalb sind für uns das Pastoralschreiben Nr. 12 der Schweizer Bischöfe „Beauftrage Laien im kirchlichen Dienst“, diözesane Normen sowie staatliche und staatskirchenrechtliche Vorgaben wichtig. Konkret bedeutet das, dass unsere Leitungsmodelle sowie die Berufs- und Amtsbezeichnungen weiterhin gelten.

V.
Ich kann verstehen, dass die Instruktion manche ernüchtert, weil sie unsere Wirklichkeit und unsere Herausforderungen nur am Anfang und am Schluss abbildet. Vor allem im Bereich des Rechts ist keine Innovation zu erkennen, so dass der schale Eindruck bleibt, es gehe letztlich eben doch um die Vorrangstellung des Klerus. Das ist schade und bereitet mir Sorge. Ich will mich darum weiterhin dafür einsetzen, dass das kirchliche Leben im Bistum Basel entwicklungsorientiert bleibt, auch in struktureller und rechtlicher Hinsicht. Nr. 2 der Instruktion bestärkt mich darin. Denn es geht hier um Öffnung, strukturelle Reform und einen neuen Stil, um Begegnung, Nähe, Barmherzigkeit, kurz: um die „Sorge für die Verkündigung des Evangeliums“.

VI.
Die Instruktion zeigt einmal mehr, dass der Dialog zwischen den Bistümern und den römischen Dikasterien noch sehr mangelhaft ist. Sie zeigt zweitens, dass die theologische Debatte über die Stellung und den Auftrag des Priesters nottut. Dazu gehört drittens auch die Klärung des kirchlichen Dienstamtes für Frauen und Männer im Gefüge der Gemeinschaft des Volkes Gottes unter den lebensweltlichen Bedingungen unserer Zeit.

VII.
Wir gehen besonnen weiter, gemeinsam, mit gebotener Unterscheidung, im Anstossen von Prozessen, im Vertrauen auf Gottes Wirken. Ich danke Ihnen allen für das gemeinsame Suchen nach der rechten Erfüllung unseres gemeinsamen Auftrags, „den Weg für die Verkündigung des Evangeliums“ (Nr. 1) zu ebnen.

Mit der Bitte um die Kraft des Heiligen Geistes grüsse ich Sie freundlich

Felix Gmür, Bischof von Basel

Das Schreiben im Original

Am 3. Juli 2020 wurde die Stiftung Kirchengüter Pfarrei Heilige Familie Unterägeri ins Zuger Handelsregister eingetragen. Die Stiftung bezweckt in erster Linie „den Erhalt und Unterhalt von römisch-katholischen Kirchen und Kapellen sowie von weiteren kirchlichen Gütern im Gebiet der Pfarrei Heilige Familie Unterägeri“. Die Stiftung entstand im Frühjahr 2020 aus einer Kombinationsfusion der 1961 errichteten, nicht im Handelsregister eingetragenen kirchlichen Stiftungen „Pfarrkirchenstiftung Unbefleckte Empfängnis“, „Pfarrpfrund – Stiftung Unterägeri“, „römisch-katholische Kaplanei-Pfrundstiftung Unterägeri“ und „römisch katholische Dreifaltigkeits-Kapellen-Stiftung Unterägeri“. Die Stiftung ist eine kirchliche Stiftung, die nicht der staatlichen Aufsicht unterstellt ist, die kirchliche Aufsicht wird durch den Bischof von Basel wahrgenommen. Den Stiftungsrat bilden Kirchenrat Hubert Schuler (als Präsident) und Kirchgemeindepräsident Ivo Krämer als Vertreter der Kirchgemeinde sowie Gemeindeleiterin Margrit Küng als Vertretung der Pastorale. Als Revisionsstelle amtet abona TREUHAND AG aus Unterägeri.

Mit der Fusion wurde die Stiftung Eigentümerin der Grundstücke mit den Nummern 447 (Marienkirche), 450 (Pfarrhaus), 468/469 (Kaplanei mit Pfarreiheim Sonnenhof) und 34 (Dreifaltigkeitskapelle mit Eremitenhaus), die entsprechenden Änderungen im Grundbuch sind in Bearbeitung. Seit deren Bestehen bzw. Erwerb nutzt die Pfarrei Heilige Familie diese Gebäude und Flächen und die Kirchgemeinde ist seit der Ausscheidung der Gemeindegüter in Unterägeri im Jahre 1886 zuständig für die Verwaltung; sie kommt für den Unterhalt und alle übrigen laufenden Kosten auf, behält dafür im Gegenzug sämtliche Erträge. Diese seit langem gelebte Praxis in Bezug auf Nutzung und Unterhalt soll noch dieses Jahr formell in einem Nutzniessungsvertrag zwischen der neuen Stiftung und der Kirchgemeinde festgehalten werden. Er regelt die Rechte und Pflichten der beiden Parteien für die vom Gesetz zulässige Maximaldauer von 100 Jahren und stellt das Innenverhältnis zwischen der Stiftung und der Kirchgemeinde auf eine saubere rechtliche Basis. Durch den Vertrag entstehen der Kirchgemeinde keine neuen Kosten, da diese bereits heute von der Kirchgemeinde getragen werden und jeweils im Budget und der Jahresrechnung enthalten sind. Der Kirchenrat hat den Nutzniessungsvertrag gutgeheissen, Zustimmung und allfällige Änderungswünsche des Bistums Basel sowie von Notariat und Grundbuchamt bleiben vorbehalten. Der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung 2020 – voraussichtlich am 29. September 2020 – wird der Vertrag zur Genehmigung unterbreitet.

Die Vorlage zur Kirchgemeindeversammlung 2020 mit Unterlagen zu

  • Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 25. Juni 2019
  • Jahresrechnung 2019 inkl. Berichten und Anträgen von Rechnungsprüfungskommission und Kirchenrat
  • Nutzniessungsvertrag mit der Stiftung „Kirchengüter Pfarrei Heilige Familie Unterägeri“
  • Finanzplan 2021-2024 und Budget 2021 inkl. Berichten und Anträgen von Rechnungsprüfungskommission und Kirchenrat
  • Ergänzungswahlen für die Rechnungsprüfungskommission

steht Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern sowie der weiteren Öffentlichkeit auf der Webseite der Kirchgemeinde zu Ansicht bzw. Download zur Verfügung (www.kath-unteraegeri.ch/kirchgemeinde). Zu gegebener Zeit wird die Vorlage sämtlichen Haushalten in gedruckter Form zugestellt werden.

Die Kirchgemeindeversammmlung wurde aufgrund der Corona-Situation auf Dienstag, 29. September 2020 verschoben, aus heutiger Sicht wie gewohnt im Pfarreiheim Sonnenhof.

Zur Eindämmung der Corona Pandemie hat der Bundesrat die ausserordentliche Lage ausgerufen und unter anderem ein Versammlungsverbot für politische Veranstaltungen erlassen. Die Unsicherheit in Bezug auf dessen Umfang und Dauer besteht bis dato weiterhin. Die Finanzdirektion hat die Gemeinden am 17. März 2020 von der gesetzlichen Pflicht entbunden, wonach die Jahresrechnung der Legislative (Kirchgemeindeversammlung) bis 30. Juni des Folgejahres zur Genehmigung vorzulegen sei. Die Direktion des Innern hat am 19. März 2020 die Gemeinden aufgefordert, die bevorstehenden Gemeindeversammlungen abzusagen; Ausnahmen würde sie nur bei überwiegendem öffentlichem Interesse bewilligen.

Der Kirchenrat erkennt keine Dringlichkeit und hat daher beschlossen, die ordentliche Kirchgemeindeversammlung 2020 auf Dienstag, 29. September 2020 (falls notwendig Dienstag, 10. November 2020) zu verschieben. Die Vorlage mit Jahresrechnung 2019, Finanzplan 2021 – 2024 und Budget 2021, Berichten und Anträgen der Rechnungsprüfungskommission sowie Unterlagen zu weiteren Geschäften wird Ende Mai 2020 auf unserer Homepage (www.kath-unteraegeri.ch/kirchgemeinde) publiziert und allen Haushalten rechtzeitig vor der Versammlung zugestellt.

Der Kirchenrat wünscht  Ihnen die angebrachte Geduld, gute Gesundheit und Gottes Segen.

Zum Abschluss der Sanierungsarbeiten am Turm der Marienkirche sind Pfarreiangehörige und Interessierte am Sonntag, 2. Februar 2020, im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst von 10.15 Uhr herzlich zu einem Apéro im Sonnenhof eingeladen. Für Schwindelfreie besteht die Möglichkeit, die Resultate der umfangreichen Arbeiten aus nächster Nähe zu begutachten, der Baulift wird in Betrieb sein!

Der Kirchenrat

Vorher und Nachher

        
            
            
            
            
            
        Vor der Sanierung | © Katholische Kirche Unterägeri

        
        

        
        

        
        

        
        

        
        

        
        

        
        

        
        
        
        

 

Die Pfarrei Heilige Familie Unterägeri sucht per 1. März 2020 eine/einen

Pfarreisekretärin/Pfarreisekretär 80%

Die Stelle kann auf zwei Personen aufgeteilt werden und ist ideal für einen beruflichen Wiedereinstieg.

Ihr Aufgabengebiet umfasst:

  • Telefon- und Empfangsdienst
  • Führen und Aktualisieren der Pfarreiagenda
  • Reservationen von Kirchen und Pfarreiheim
  • Führung der Pfarreibücher, allgemeine Korrespondenz und Adressverwaltung
  • Kassawesen und Buchhaltung

Ihr Profil:

  • Kaufmännische Ausbildung
  • selbständiges Arbeiten, organisatorisches Talent
  • Teamfähigkeit, Belastbarkeit und Diskretion
  • Fundierte PC Kenntnisse
  • Offenheit und Freude im Umgang mit Menschen
  • Verbundenheit mit und Loyalität zur katholischen Kirche

Es erwarten Sie:

  • ein vielseitiges und interessantes Arbeitsgebiet in einem kollegialen Team
  • ein gut eingerichteter Arbeitsplatz im Pfarramt Unterägeri
  • zeitgemässe Anstellungsbedingungen

Auskunft:

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Gemeindeleiterin Margrit Küng, Tel. 041 754 57 77, E-Mail: margrit.kueng@pfarrei-unteraegeri.ch

Bewerbung:

Wenn Sie an dieser vielfältigen und spannenden Aufgabe interessiert sind, dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung bis 10. Januar 2020.

Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen richten Sie an: Kirchgemeindepräsident Ivo Krämer, alte Landstr. 102, 6314 Unterägeri, E-Mail: ivo.kraemer@kath-unteraegeri.ch

Am 1. Januar 1982 hat Hansruedi Schnieper das Amt als Kirchenkassier angetreten, damals und bis 2014 in Personalunion auch als Kirchenschreiber. Er wird 2020 die Verantwortung für seine 39. und letzte Jahresbuchhaltung der Kirchgemeinde übernehmen.

Der Kirchenrat hat Roland Arnold zu seinem Nachfolger ab dem Jahr 2021 für diese vielseitige Aufgabe gewählt. Er weist langjährige Berufserfahrungen im Treuhandbereich auf und hat Anfang November seine Arbeit im Mandatsverhältnis aufgenommen, dies im Zuge der gesetzlich erforderlichen Anpassung des Finanz- und Rechnungswesens auf den Rechnungslegungsstandard HRM2 mit dem Budget 2021. Die Verantwortung für die Buchhaltung der Kirchgemeinde wird er am 1. Januar 2021 übernehmen.

Roland Arnold ist in Unterägeri geboren und aufgewachsen, verheiratet und Vater von zwei schulpflichtigen Kindern. Nach einer kaufmännischen Lehre hat er sich zum Treuhänder mit eidg. Fachausweis sowie zum dipl. Treuhandexperten weitergebildet. Er ist Mitinhaber und Geschäftsführer eines Treuhandunternehmens in Zug. Der Kirchenrat ist sehr erfreut, mit Roland Arnold eine äusserst kompetente und engagierte Persönlichkeit für diese anspruchsvolle Aufgabe gewonnen zu haben und freut sich auf die Zusammenarbeit.

Pfarrer, mitarbeitende Priester, Schulleiter, RPK-Mitglieder, Kirchenweibel, Pfarreiräte, Religionspädagogen, Pfarreisekretärinnen, Sakristane, jugendliche und erwachsene Ministranten, Facility-Manager, Kommunionshelfer, Lektoren, Kirchenmusiker, Organisten, Chorleiterinnen, Sänger, Kantoren, Laternenweg-Betreuer, Apéro-Helfer, Mitglieder der Besuchergruppe-80+, Spaghetti-Köche, Elternbrief-Schreiber, Geld-Transpörtler und -Gletter, Kreuzbittgänger, Herrgottskanoniere, Chlaus-Esler, Pfadi-Leiter (und ???)!

Insgesamt über 80 Personen in einer oder mehrerer dieser Rollen konnte Kirchgemeindepräsident Ivo Krämer drei Tage vor St. Otmar im Pfarreiheim Sonnenhof zum traditionellen „Helferabend“ begrüssen und ihnen den verbindlichsten und wohlverdienten Dank des Kirchenrates für ihr Engagement zum Wohl der Pfarrei aussprechen. Er liess es nicht bei Worten bewenden, sondern half zusammen mit der Kirchgemeindeverwaltung und dem charmanten Team der partychuchi Allenwinden mit, das ausgezeichnete Nachtessen zu servieren und für eine entspannte und anregende Athmospäre zu sorgen.

Für eine besinnliche Einstimmung hatten zuvor Hausorganist Miklos Arpas und Pfarreileiterin Margrit Küng in der Pfarrkirche gesorgt.

Eine interessante Aufgabe zum Beispiel für den Wiedereinstieg ins Berufsleben! Informieren Sie sich hier über die Stellenausschreibung.

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