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An die Priester, Diakone, Theologinnen, Theologen, Katechetinnen und Katecheten im kirchlichen Dienst
An die Mitglieder kirchlicher und staatskirchenrechtlicher Gremien

Liebe Schwestern und Brüder

Die Instruktion hat uns in den letzten Tagen unvermittelt erreicht. Von einem Motiv oder einer vorgängigen Konsultation ist mir nichts bekannt. Dennoch möchte ich den Text einordnen und einige Gedanken mit Ihnen teilen.

I.
Mir gefällt, dass die Instruktion den missionarischen Auftrag der Pfarrei unterstreicht. Die Pfarrei dreht sich nicht um sich selbst. Es ist deshalb gut, uns selbstkritisch zu fragen, ob wir in unseren Pastoralräumen und Pfarreien wirklich „den Glauben ins Spiel bringen“. Mir gefällt, dass eine gute Zusammenarbeit zwischen den Pfarreien angeregt wird, territorial und kategorial. Selbstkritisch müssen wir feststellen, dass wir das da und dort verbessern können. Mir gefällt, dass die „Erreichbarkeit und Nähe“ (Nr. 44) ein Thema ist, denn sie bleiben für uns eine Herausforderung. Mir gefällt, dass das ganze Volk Gottes Subjekt der Evangelisierung ist. Unsere Dokumente „Den Glauben ins Spiel bringen“ und „Une Église rayonnante de l’Évangile“ weisen da gute Wege.

II.
Seit dreissig Jahren, angefangen im Jura pastoral, gestalten und verändern wir gemeinsam, wie es Nr. 41 der Instruktion fordert, das kirchliche Leben im missionarischen Sinn. Gemeinsam heisst: Alle Betroffenen sind eingebunden (Vereine und Gruppierungen, Bewegungen, Räte und Gremien, Orden und religiöse Gemeinschaften, Pfarreiangehörige, Katechetinnen und Jugendarbeiter, Sozialarbeiterinnen und Kirchenmusiker, Sekretärinnen und Hauswarte, Theologinnen und Theologen, Diakone, Priester und Bischöfe). Gemeinsam heisst: Wir handeln im Zusammenspiel kanonischer und staatskirchenrechtlicher Gremien (lokale und kantonale Exekutiven und Legislativen). Dankbar dürfen wir zur Kenntnis nehmen, dass wir unter Einbezug aller behutsam vorgehen. Das dauert lange und braucht viel Kraft. Deshalb sei hier allen Verantwortlichen einmal mehr herzlich Danke gesagt.

III.
Ab Nr. 42 erinnert die Instruktion an einschlägige allgemeine kirchenrechtliche Vorgaben. Dass die Pfarrei so sehr auf den Pfarrer zentriert gesehen wird, entspricht nicht unserer Wirklichkeit und ist obendrein theologisch defizitär und klerikalistisch verengt. Denn „der grundlegende Bezugspunkt für die Pfarrgemeinde“ (Nr. 62) ist nicht der Pfarrer, sondern der gekreuzigte und auferstandene Jesus Christus.

IV.
Die Instruktion ist allgemein und kann naturgemäss nicht auf besondere Umstände eingehen. Dazu gehört für uns insbesondere das „duale System“. Deshalb sind für uns das Pastoralschreiben Nr. 12 der Schweizer Bischöfe „Beauftrage Laien im kirchlichen Dienst“, diözesane Normen sowie staatliche und staatskirchenrechtliche Vorgaben wichtig. Konkret bedeutet das, dass unsere Leitungsmodelle sowie die Berufs- und Amtsbezeichnungen weiterhin gelten.

V.
Ich kann verstehen, dass die Instruktion manche ernüchtert, weil sie unsere Wirklichkeit und unsere Herausforderungen nur am Anfang und am Schluss abbildet. Vor allem im Bereich des Rechts ist keine Innovation zu erkennen, so dass der schale Eindruck bleibt, es gehe letztlich eben doch um die Vorrangstellung des Klerus. Das ist schade und bereitet mir Sorge. Ich will mich darum weiterhin dafür einsetzen, dass das kirchliche Leben im Bistum Basel entwicklungsorientiert bleibt, auch in struktureller und rechtlicher Hinsicht. Nr. 2 der Instruktion bestärkt mich darin. Denn es geht hier um Öffnung, strukturelle Reform und einen neuen Stil, um Begegnung, Nähe, Barmherzigkeit, kurz: um die „Sorge für die Verkündigung des Evangeliums“.

VI.
Die Instruktion zeigt einmal mehr, dass der Dialog zwischen den Bistümern und den römischen Dikasterien noch sehr mangelhaft ist. Sie zeigt zweitens, dass die theologische Debatte über die Stellung und den Auftrag des Priesters nottut. Dazu gehört drittens auch die Klärung des kirchlichen Dienstamtes für Frauen und Männer im Gefüge der Gemeinschaft des Volkes Gottes unter den lebensweltlichen Bedingungen unserer Zeit.

VII.
Wir gehen besonnen weiter, gemeinsam, mit gebotener Unterscheidung, im Anstossen von Prozessen, im Vertrauen auf Gottes Wirken. Ich danke Ihnen allen für das gemeinsame Suchen nach der rechten Erfüllung unseres gemeinsamen Auftrags, „den Weg für die Verkündigung des Evangeliums“ (Nr. 1) zu ebnen.

Mit der Bitte um die Kraft des Heiligen Geistes grüsse ich Sie freundlich

Felix Gmür, Bischof von Basel

Das Schreiben im Original

Aufgrund der Corona-Situation muss das Essen der Fastensuppe ausfallen.

Zum Abschluss der Sanierungsarbeiten am Turm der Marienkirche sind Pfarreiangehörige und Interessierte am Sonntag, 2. Februar 2020, im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst von 10.15 Uhr herzlich zu einem Apéro im Sonnenhof eingeladen. Für Schwindelfreie besteht die Möglichkeit, die Resultate der umfangreichen Arbeiten aus nächster Nähe zu begutachten, der Baulift wird in Betrieb sein!

Der Kirchenrat

Vorher und Nachher

        
            
            
            
            
            
        Vor der Sanierung | © Katholische Kirche Unterägeri

        
        

        
        

        
        

        
        

        
        

        
        

        
        

        
        
        
        

 

Die Pfarrei Heilige Familie Unterägeri sucht per 1. März 2020 eine/einen

Pfarreisekretärin/Pfarreisekretär 80%

Die Stelle kann auf zwei Personen aufgeteilt werden und ist ideal für einen beruflichen Wiedereinstieg.

Ihr Aufgabengebiet umfasst:

  • Telefon- und Empfangsdienst
  • Führen und Aktualisieren der Pfarreiagenda
  • Reservationen von Kirchen und Pfarreiheim
  • Führung der Pfarreibücher, allgemeine Korrespondenz und Adressverwaltung
  • Kassawesen und Buchhaltung

Ihr Profil:

  • Kaufmännische Ausbildung
  • selbständiges Arbeiten, organisatorisches Talent
  • Teamfähigkeit, Belastbarkeit und Diskretion
  • Fundierte PC Kenntnisse
  • Offenheit und Freude im Umgang mit Menschen
  • Verbundenheit mit und Loyalität zur katholischen Kirche

Es erwarten Sie:

  • ein vielseitiges und interessantes Arbeitsgebiet in einem kollegialen Team
  • ein gut eingerichteter Arbeitsplatz im Pfarramt Unterägeri
  • zeitgemässe Anstellungsbedingungen

Auskunft:

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Gemeindeleiterin Margrit Küng, Tel. 041 754 57 77, E-Mail: margrit.kueng@pfarrei-unteraegeri.ch

Bewerbung:

Wenn Sie an dieser vielfältigen und spannenden Aufgabe interessiert sind, dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung bis 10. Januar 2020.

Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen richten Sie an: Kirchgemeindepräsident Ivo Krämer, alte Landstr. 102, 6314 Unterägeri, E-Mail: ivo.kraemer@kath-unteraegeri.ch

Pfarrer, mitarbeitende Priester, Schulleiter, RPK-Mitglieder, Kirchenweibel, Pfarreiräte, Religionspädagogen, Pfarreisekretärinnen, Sakristane, jugendliche und erwachsene Ministranten, Facility-Manager, Kommunionshelfer, Lektoren, Kirchenmusiker, Organisten, Chorleiterinnen, Sänger, Kantoren, Laternenweg-Betreuer, Apéro-Helfer, Mitglieder der Besuchergruppe-80+, Spaghetti-Köche, Elternbrief-Schreiber, Geld-Transpörtler und -Gletter, Kreuzbittgänger, Herrgottskanoniere, Chlaus-Esler, Pfadi-Leiter (und ???)!

Insgesamt über 80 Personen in einer oder mehrerer dieser Rollen konnte Kirchgemeindepräsident Ivo Krämer drei Tage vor St. Otmar im Pfarreiheim Sonnenhof zum traditionellen „Helferabend“ begrüssen und ihnen den verbindlichsten und wohlverdienten Dank des Kirchenrates für ihr Engagement zum Wohl der Pfarrei aussprechen. Er liess es nicht bei Worten bewenden, sondern half zusammen mit der Kirchgemeindeverwaltung und dem charmanten Team der partychuchi Allenwinden mit, das ausgezeichnete Nachtessen zu servieren und für eine entspannte und anregende Athmospäre zu sorgen.

Für eine besinnliche Einstimmung hatten zuvor Hausorganist Miklos Arpas und Pfarreileiterin Margrit Küng in der Pfarrkirche gesorgt.

Liebe Marlis

Mit dem Ende des Schuljahres beginnt für dich ein neuer Lebensabschnitt. Du gehst in Pension und darfst dir Ruhe und Zeit für dich gönnen.

Während vieler Jahre hast du Kinder auf ihrem Lebens- und Glaubensweg begleitet, hast die Koordination der Taufelternbriefe betreut, Menschen im Altersheim Chlösterli besucht und weitere Aufgben in unserer Pfarrei übernommen. Dafür danken wir dir recht herzlich.

Für die Zukunft wünschen wir dir alles Gute und Gottes Segen!

Seelsorgeteam und Kirchenrat

Liebe Cristina

Du hast in den letzten Jahren den Religionsunterricht für die Zweitklässler betreut. Mit viel Phantasie und Herzblut hast du diese wichtige Aufgabe erfüllt. Nun hast du dich für eine Weiterbildung entschlossen und dein Pensum in Unterägeri gekündigt.

Für dein Begleiten der Kinder und deren Eltern danken wir dir herzlich.

Wir wünschen dir Glück und Segen auf deinem weiteren Weg!

Seelsorgeteam und Kirchenrat

 

Fronleichnamsprozession 2019 | © René Nussbaumer

Fronleichnamsprozession 2019 | © René Nussbaumer

Zusammen mit den Erstkommunikanten und zahlreichen Behördenvertretern machten sich die Gottesdienstbesucher und -besucherinnen auf den festlichen Umgang durchs Dorf. Selbst der einsetzende Regen konnte die Feiertagsstimmung nicht beeinträchtigen.

Bei herrlichem und heissem Wetter wurden viele Schritte in dieser tollen Stadt unternommen. Kühlung und Erhohlung brachten Gelati, feines Essen und eine gute Stimmung unter den Jugendlichen. Wir hoffen, dass die Eindrücke an die kirchlichen und weltlichen Sehenswürdigkeiten sowie an die Menschen dieser schönen Stadt lange Nachhallen und bereichernd wirken.

Gibt es in ihrem Leben etwas, auf das Sie verzichten können? Oder etwas, was Sie öfers tun möchten? Belassen Sie es nicht bei diesen Gedanken. Nutzen Sie die kommenden 40 Tage! Ein bewusster gelebtes Leben schafft den nötigen Raum, sich stärker mit sich selber, mit Freuden und Nöten der Menschen in der Welt auseinanderzusetzen. Die Unterlagen des Fastenopfers laden Sie dazu ein.

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