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Gottesdienste

Mi 14.4., 09:15
Marienkirche: Eucharistiefeier – Othmar Kähli
Do 15.4., 19:30
Marienkirche: Messa in lingua italiana
Fr 16.4., 19:30
Marienkirche: Rosenkranz
Sa 17.4., 18:15
Pfarrkirche: Eucharistiefeier – Othmar Kähli
Sa 17.4., 18:15
Pfarrkirche: Eucharistiefeier – Othmar Kähli

Artikel

Wettersegen

Unter dem Wettersegen wird ein alter Brauch in der katholischen Kirche verstanden, mit dem die Gläubigen am Ende des Gottesdienstes, Gott um gutes Wetter, für eine gute Ernte und um die Verschonung vor Unwettern und Katastrophen bitten. Besonders in den ländlichen Gegenden ist dieser Brauch, der bis ins Mittelalter zurückgeht, weit verbreitet.

Der Zeitraum, in dem der Wettersegen gespendet wird, ist regional verschieden. An vielen Orten, so auch in Unterägeri, beginnen wir damit am 25. April, am Fest des hl. Evangelisten Markus. Endtermin ist das Fest Kreuzerhöhung am 14. September.

Es gibt verschiedene Gebete. In einem Wettersegen des Messbuches werden nicht nur die Menschen gesegnet sondern auch die Felder, die Gärten und der Wald. Ein schöner Hinweis, dass auch die Natur Teil der göttlichen Schöpfung ist und ihr der Segen Gottes zugesprochen werden kann: „Gott der allmächtige Vater, segne euch und schenke euch gedeihliches Wetter; er halte Blitz, Hagel und jedes Unheil von euch fern. Er segne die Felder, die Gärten und den Wald und schenke euch die Früchte der Erde. Er begleite eure Arbeit, damit ihr in Dankbarkeit und Freude gebrauchet, was durch die Kräfte der Natur und die Mühe des Menschen gewachsen ist. Das gewähre euch der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen."

Margrit Küng,
Gemeindeleiterin

Worte des Lebens


Die Ich-bin-Worte Jesu meditieren

Die sieben Ich-bin-Worte des Johannesevangeliums sind Spitzensätze neutestamentlicher Christologie. Sie beschreiben mit starken Worten und klaren Symbolen die Heilsbedeutung Jesu.

Jesus antwortet in den Ich-bin-Worten zu aller erst darauf, wer er in Wahrheit ist und was er  für die an ihn Glaubenden bedeutet. Beide Aspekte bedingen und ergänzen einander. Das  Brot, das Licht, die Auferstehung, das Leben kann Jesus für uns aber nur sein, weil er der  Sohn Gottes ist. Die Bilder vom guten Hirten, dem Licht und dem Weg sind göttliche  Prädikate. Deshalb gelten als Basis der Ich-bin-Worte Jesu die Selbstoffenbarungen Gottes,  wie sie uns im Alten Testament beschrieben werden (vgl. Moses Berufung, 2. Mo. 3). Die Ich-bin-Worte zeigen uns die enge Verbundenheit und tiefe „Verwandtschaft“ zwischen Jesus  und Gott, seinem und unserem Vater. Neben der Einheit mit dem Vater (Joh. 10,30) verdeutlichen die Worte Jesu die radikale Hingabe seines ganzen Lebens für die Rettung der  Menschen, aber auch die Teilhabe am ewigen Leben. Im Gegensatz zu den Gleichnissen Jesu,  die eine Fülle von Bildern aus dem Alltag zeigen, konzentrieren sich die Ich-bin-Worte auf  wenige Symbole, die wir sowohl in Erinnerung halten als auch wiedergeben können.

Interessant ist auch, dass die Ich-bin-Worte genau auf den Zusammenhang des gesamten Evangeliums abgestimmt sind. So nimmt das „Brot“, die wunderbare Brotvermehrung in Joh. 6,35.52 auf. Jesus gibt nicht nur etwas, sondern sich selbst als Brot und Leben der Welt.



Jesus Christus,

1) du bist das Brot des Lebens.  (Joh. 6,35). Du nährst uns auf dem Weg zur ewigen Heimat.

2) dubist das Licht der Welt (Joh. 8,12). Du machst unser Leben hell durch deine Liebe.

3) du bist die Tür (Joh. 10,9). Du öffnest uns den Weg zum Leben.

4) du bist der gute Hirte (Joh. 10, 11.14). Du kennst uns und wir dürfen dich kennenlernen.

5) du bist die Auferstehung und das Leben (Joh. 11,25). Du schenkst uns die wahre Zukunft.

6) du bist der Weg und die Wahrheit und das Leben (Joh. 14,6) Du bist allezeit bei uns, nie sind wir verlassen.

7) du bist der wahre Weinstock (Joh. 15,5). Durch dich sind wir in der Lebenswelt Gottes verwurzelt.


Wie könnte ich mich von den Ich-bin-Worten Jesu neu beeindrucken, prägen und  leiten lassen?

Pater Ben, SVD

Bittgänge

Leider können zur Zeit weder Prozessionen noch Bittgänge durchgeführt werden. Aus diesem Grund müssen wir auch den Bittgang vom 2. Mai zur Allmendkapelle absagen.

Anstelle dieses Bittgangs laden wir Sie zu einer Maiandacht am Sonntag, 2. Mai, 19.30 Uhr in die Marienkirche ein.

Ueber die weiteren Bittgänge und die Landeswallfahrt nach Einsiedeln informieren wir Sie gerne im nächsten Pfarreiblatt.

Margrit Küng, Gemeindeleiterin

Kreuzbittverein